Ostseeheilbad Großenbrode

Großenbrode liegt 80 km von Lübeck entfernt an der Vogelfluglinie, auf der wagrischen Halbinsel am Fehmarnsund. Das Ostseeheilbad, bereits 1966 wurde Großenbrode der Titel eines Seebades verliehen, ist mit 15 km landschaftlich abwechslungsreicher Küste umgeben und verfügt über einen langen, nach Südosten ausgerichteten Sandstrand in seinem Ortsteil Südstrand. Es gehört zu den regenärmsten und sonnenreichsten Gebieten Norddeutschlands.

Ostseeheilbad Großenbrode - Foto Wikipedia Ostseeheilbad Großenbrode - Foto Wikipedia Ostseeheilbad Großenbrode - Foto Wikipedia

Geschichtlich wurde der Ort erstmals 1249 mit dem benachbarten Lütjenbrode erwähnt. Großenbrode war von jeher Übergang nach Fehmarn. Der Name des Ortes leitet sich aus dem wendischen "Brody" her, was "Furt" bedeutet. Auffallend in der Anlage des Dorfes ist der sehr große Dorfplatz und das typische Bild eines „wendischen Rechtecks“, wie es in Norddeutschland in mehreren Orten zu finden ist.

Die erstmals im 13.Jahrhundert genannte Kirche ist größtenteils aus Ziegeln gebaut, nur im Osten befindet sich im Gemäuer Felsgestein. Der hölzerne Turmanlage überragt die Kirche nur wenig. Der holzgeschnitzte Altar stammt aus dem Jahre 1604, die Kanzel aus dem Jahre 1713.

Sehenswert ist ein in der Nähe des „Alten Sundes“ findet sich ein etwa 100 Meter langes Hünengrab. Nördlich von Lütjenbrode liegen ebenfalls in einem Dünenstreifen zwei jungsteinzeitliche Großsteingräber.  Von einem weiteren Hünengrab gibt es nur noch einen Stein, welcher mit einer Gedenktafel auf dem Dorfplatz steht.

Heute ist Großenbrode ein beliebter Urlaubsort, der Ort entwickelte seit 1966 immer weiter. Die Promenade am Südstrand wurde erbaut und 1995 verlängert, ein Kurpark wurde eingerichtet. Die Seebrücke, welche 1979 errichtet wurde, ragt ca. 230m in die Ostsee hinein.

Seit 1986 darf sich Großenbrode Ostseeheilbad nennen. Im Kurmittelzentrum werden Massagen, Packungen, Heilgymnastik, med. Bäder und Inhalation angeboten. Im 32 °C warmen Bewegungsbad können die Gäste den heilenden Effekt des Meerwassers spüren. Besonders bei Haut- und Atemwegserkrankungen verspricht das Heilbad vor allem wegen dem milden Reizklima eine Heilung oder Milderung. Die Auszeichnung „Blaue Tafel“ ist ein Zeichen für ständige Kontrolle des Badewassers und die Einhaltung der chemischen und bakteriologischen EG-Richtlinien an den Badestellen. Es wird damit hygienisch einwandfreies und gesundheitlich unbedenkliches Wasser bescheinigt.

Das Sport- und Wellnesscenter bietet viele sportliche Möglichkeiten, wie zum Beispiel  Tennis, Squash, Badminton, Aerobic, Step sowie Wellnessangebote, wie zum Beispiel Sauna. Die sich an die Promenade anschließende 1000 m lange Seemole steht Anglern, Wanderern und allen Naturliebhabern zur Verfügung. Möglichkeiten für Wasserfreunde wie Tauchen, Hochseeangeln, Wasserskilaufen, Kanufahren werden ebenfalls im Ort angeboten. Den Sportboothafen findet man im neuen Ortsteil „Am Kai“.

Das gut ausgebaute Radwanderwegenetz ist auch zum Wandern und Skaten geeignet. Ein weiteres Angebot an Ausflugszielen bietet der Nachbarort Heiligenhafen.


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