Wo sind die schönsten Hundestrände in Deutschland?
Hunde gehören zur Familie – auch im Urlaub.
Ferien am Meer sind für Hund und Herrchen gleichsam attraktiv.
Sie können an Ost- und Nordsee aus einer Vielzahl an
Hundestränden wählen. Im Vorfeld lohnt es, sich näher über die
Badeplätze zu informieren. Nicht an jedem Strand darf sich der
Vierbeiner wirklich frei bewegen. Indem Sie den passenden
Hundestand auswählen oder Ihre Reisezeit flexibel gestalten,
lässt sich die Leinenpflicht an vielen Hundestränden umgehen und
Sie werden Ihrem Vierbeiner unvergessliche Erlebnisse bescheren.

Wo ist der beste Hundestrand?
Der beste Hundestrand befindet sich, ganz
einfach gesagt, dort, wo der Hund die meisten Freiheiten
genießen kann und beste Bedingungen für ein gefahrloses Spielen
und Toben herrschen.
Ost- und Nordsee bieten eine facettenreiche
Kulisse für einen erholsamen wie aktiven Urlaub mit Hund. Für
Ferien mit Hund in Deutschland sprechen auch die relativ kurzen
Anreisewege. Längere Autofahrten oder Flüge können für Hunde zu
einer wahren Strapaze werden.
Einen guten Hundestrand erkennen Sie
beispielsweise an folgenden Kriterien:
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ausreichende Größe
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überdurchschnittliche Breite
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zentrale wie naturnahe Lage
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gute Erreichbarkeit mit dem Fahrzeug
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feinsandiger Untergrund ohne viele Steine
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Strandkorbverleih vor Ort
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Beutelspender am Strandaufgang
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Hundetoiletten vorhanden
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Hundeduschen vorhanden
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Tierarztpraxis in der Nähe
Die schönsten Hundestrände an Ost- und Nordsee
Folgende Strandabschnitte zählen zu den
schönsten Hundestränden an der deutschen Küste:
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Norden-Norddeich:
Der Hundestrand besitzt eine Größe von zwei Hektar. Es gibt
keine Leinenpflicht, was an der Nordseeküste nicht unbedingt die
Regel ist. Der Strandabschnitt ist recht überlaufen und Sie
werden auf andere Hundehalter treffen. Somit kann Ihr Vierbeiner
Freundschaft mit Artgenossen schließen und Sie finden
ausreichend Gesellschaft und Gesprächsstoff.
●
St. Peter-Ording:
Das Kurbad ist für seine breiten Strände bekannt. Was die
Wenigsten wissen: Es stehen fünf Hundestrände und zwei
spezielle Auslaufgebiete
zur Verfügung. Der Strand im Ortsteil Bad ist besonders
weitläufig und fällt flach zum Meer hin ab. Die Gegend ist mit
ihren ausgedehnten Salzwiesen und schattigen Kiefernwäldern
ideal für ausgiebige Spaziergänge.
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Kühlungsborn:
Das Ostseebad ist zentral gelegen und trägt den Beinamen „Grüne
Stadt am Meer“. Unweit von Kühlungsborn stehen drei Hundestrände
ohne Leinenpflicht zur Verfügung. Entlang der Strandpromenade
gehört der Vierbeiner natürlich an die Leine. Unweit des
Strandes versprechen die Wälder der Kühlung Schatten und bieten
beste Voraussetzungen für lange Wanderungen mit Hund.
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Ahlbeck:
Usedom bietet kurze Anreisewege und feine Sandstrände. Zu den
schönsten Hundestränden zählt der 1,2 Kilometer lange
Strandabschnitt in Ahlbeck. Hunde haben viel Platz zum Toben.
Sie können sich einen Strandkorb mieten. Im angrenzenden
Waldstück finden Hund und Herrchen Schutz vor Sonne.
Was muss man beachten mit Hund am Meer?
Bevor zum Hundeurlaub am Meer aufgebrochen
wird, raten wir Ihnen, sich eingehend über das Reiseziel und die
örtlichen Gegebenheiten zu informieren. Es bringt Ihnen und
Ihrem Tier wenig, wenn kein
Hundestrand
vorhanden ist und der Hund nur an der kurzen Leine
durch den Ort spazieren darf. An einigen Stränden sind Hunde
komplett untersagt. An Hundestränden mit Leinenpflicht gibt es
ebenfalls Einschränkungen.
An gut besuchten Stränden gehört der Hund in
jedem Fall an die Leine. Nicht jeder Badegast ist ein
Hundefreund. Um unnötigen Diskussionen zu entgehen, vergewissern
Sie sich zunächst, ob es sich um einen Hundestrand handelt.
Hundestrände erkennen Sie an einer entsprechenden Beschilderung.
Häufig sind auch an den Eingängen Beutelspender zu finden.
Wichtig:
Ist ein Strandabschnitt als Hundestrand ausgewiesen, dürfen Sie
nicht automatisch auf die Leine verzichten. Es gibt häufig
individuelle Regelungen. Erkundigen Sie sich besser in der
jeweiligen Kurverwaltung oder Touristeninformation.
Wo darf man mit Hund an den Strand?
Nehmen Sie Ihren Hund an die Leine, dürfen die
meisten Strände betreten werden. An den stark frequentierten
Hauptstränden der Bade- und Kurorte herrscht in der Hauptsaison
in der Regel Hundeverbot.
In beinahe jedem Badeort gibt es speziell
ausgewiesene Hundestrände. Diese liegen häufig etwas abseits der
beliebtesten Badeplätze. Uneingeschränkt an den Strand dürfen
Sie mit Ihrem Hund, wenn es sich um einen Hundestrand handelt.
Hier ist zu unterscheiden, ob von einem Strandabschnitt mit oder
ohne Leinenpflicht auszugehen ist. Schauen Sie genau auf die
entsprechenden Hinweisschilder.
Wo dürfen Hunde am Strand ohne Leine laufen?
Es gibt verschiedene Hundestrände, wo generell
keine Leinenpflicht besteht. Diese befinden sich am häufigsten
etwas abseits der viel besuchten Touristenorte oder auf den
Nord- und Ostseeinseln.
In den Sommermonaten müssen Sie sich mehr
einschränken und an vielen Stränden sind Hunde nicht gestattet
oder gehören zwingend an die Leine. Können Sie sich dagegen
damit anfreunden, mit Ihrem Vierbeiner auch in der Nebensaison
zu verreisen, werden Sie nicht zwingend einen Hundestrand
aufsuchen müssen, denn in den meisten Orten wird die
Leinenpflicht für Vierbeiner am Strand aufgehoben.
Zwischen November und Ende März dürfen Hunde
in
Schleswig-Holstein an beinahe jeden Strand. Leinenzwang
kann trotzdem herrschen. Auf Rügen entfällt die Leinenpflicht in
den Wintermonaten.
Ist das Meer gut für Hunde?
Erholung am Meer bekommt Ihnen und Ihrem Tier
gleichermaßen gut. Geht der Hund schwimmen, entlastet dies seine
Gelenke, was besonders für ältere Tiere von Vorteil ist. Wird
dabei etwas Salzwasser geschluckt, ist dies keine Gefahr.
Salzwasser kann Haut und Fell sogar guttun. Das enthaltene Jod
hilft zum Beispiel bei Ekzemen.
Tipp: Damit Sand und Salz nicht auf der Haut scheuern und jucken,
bekommt dem Hund nach dem Strandtag eine warme Dusche.
Foto: 3WK |